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Bergrennen Gurnigel

Wissenswertes zum beliebtesten Bergrennen der Schweiz

Das Bergrennen Gurnigel ist das wohl populärste und traditionellste Bergrennen der Schweiz. Jährlich nehmen über 200 Pilot/innen sowie 50 Motorradfahrer/innen die anspruchsvolle, 3'753 m lange Strecke am Berner Hausberg unter die Räder. Rund 15'000 Zuschauer verfolgen die Geschehnisse am Streckenrand - das Bergrennen Gurnigel ist ein Zuschauermagnet sondergleichen. Selbstverständlich hat die Veranstaltung ihren festen Platz im Nationalen Sportkalender.


Alle weiteren Infos zum Bergrennen Gurnigel finden Sie unter www.gurnigelrennen.ch

Eintrittspreise

 

Samstag
  • Erwachsene: Fr. 17.-
  • Kinder (bis 16 Jahre) / AHV: Fr. 5.-
  • Family-Ticket (2 Erwachsene und beliebig viele Kinder): Fr. 35.-

Sonntag
  • Erwachsene: Fr. 20.-
  • Kinder (bis 16 Jahre) / AHV: Fr. 7.-
  • Family-Ticket (2 Erwachsene und beliebig viele Kinder): Fr. 42.-


Parkplatz Auto: Fr. 7.-
Parkplatz Motorrad: Fr. 4.-
Programmheft: Fr. 5.-

Veranstaltungsprogramm

 

Samstag
  • 06.45 Uhr: Streckensperrung
  • 07.00 – 18.00 Uhr: Trainings aller Gruppen, Rennläufe REG-lizenzierte Gruppen
  • ca. 18.00 Uhr: Preisverteilung REG

Sonntag
  • 07.15 Uhr: Streckensperrung
  • 07.30 – 18.00 Uhr: Rennläufe aller Gruppen
  • ca. 19.00 Uhr: Preisverteilung NAT

 

 

 

Geschichte

 

1910

Erste Bergprüfung mit Start in Dürrbach bis zum Hotel Gurnigelbad - Tagessieger: Der Berner Edmond von Ernst in 7'27 Minuten.

 

1930

Der zur Tradition gewordene Anlass findet letztmals statt. Fahrer wie Merz, Lepori, Stuber, aber auch Hans Stuck oder Graf Lurani drückten dem Rennen bis zu diesem Jahr ihren Stempel auf.

 

1968

Renaissance des Rennens. Nach dem Krieg waren Naturstrassen für Autorennen nicht mehr gefragt. Auf der Suche nach neuen Strecken stiess man wieder auf den Gurnigel, nachdem die Strecke Dürrbach – Gurnigelbad just geteert worden war. Zwei Jahre später wurde das Rennen in den Kalender der Schweizermeisterschaft aufgenommen.

 

1995

Fredy Amweg erreicht auf seinem Formel 3000 den sagenhaften und bis ins Jahr 2003 bestehenden Streckenrekord von 1’49.29, was einem Schnitt von 122,866 km/h entspricht .

 

1999

Heinz Steiner holt sich den Tagessieg anlässlich des 30-Jahr-Jubiläums am Gurnigel und beendet damit seine Karriere erfolgreich.  

 

2002

Da die Formel-Rennwagen durch wechselnde Wetterverhältnisse eingebremst werden, gewinnt Bruno Ianniello auf dem bärenstarken Lancia Delta S4 der Gruppe Interswiss.

 

2003

Endlich gelingt es Roland Bossy mit seinem Reynard 93D-Cosworth, Fredy Amwegs Streckenrekord aus dem Jahr 1995 zu unterbieten. Die neue Bestmarke ist 1’48,50.

 

2004

In der Addition beider Laufzeiten liegen Jean-Daniel Murisier und Eric Berguerand (beide F3000) zeitgleich an der Spitze, Murisier als Schnellster im ersten Lauf wird Tagessieger.

 

2005

Da es praktisch den gesamten Sonntag heftig regnet, muss das Rennen nach einem Durchgang abgebrochen werden. Der Walliser Murisier wird erneut Tagessieger. 

 

2006

Eric Berguerand fährt im ersten Rennlauf neuen Streckenrekord, ist aber überzeugt, dass es noch schneller geht. Er möchte sich im zweiten Durchgang nochmals verbessern, einsetzender Regen macht aber das Unterfangen unmöglich.

 

2010

Wohl nicht zuletzt die Aktivitäten zum 100-Jahr-Jubiläum der Veranstaltung sorgten dafür, dass bei schönem Herbstwetter das Publikum in Strömen an den Gurnigel pilgerte. Über die zwei Renntage setzte es nämlich einen neuen Rekord von rund 20'000 Zuschauern ab. Eine neuen Rekord registierte man auch auf der Piste: Tagessieger und Sektionsmitglied Marcel Steiner (Oberdiessbach) unterbot nämlich auf dem neuen Osella-Zytek in zwei der drei Läufe den bisherigen Streckenrekord deutlich.